Schon seit einer enorm langen Zeitspanne gab es kein Porträt mehr, und das obwohl diese Kategorie sehr beliebt ist. Doch das lenkt nicht davon ab das sie eine Schweinearbeit ist. Doch alles hat einmal ein Ende, so auch die Pause der Porträts aus Zitaten, und so gibt es heute eine Wiedergutmachung für Uwe Boll, einen echten Künstler, Ladies and Gentlemen: Tom Waits.
Tom Waits übers Trinken und Rauchen:
"Ich habe jedenfalls seit neun Jahren keinen Drink angerührt. Das war ein Klacks. Zu trinken war viel schwerer."
"Ich rauche schon eine Ewigkeit nicht mehr."
Tom Waits über seine frühen musikalischen Inspirationen:
"Bob Dylan ist für mich mehr als ein Mentor, er ist eine Vaterfigur, obwohl er nicht mal alt genug ist, um mein Vater zu sein. Als Musiker braucht man so jemanden. Mein eigener Vater ist abgehauen, als ich zehn war. Ich glaube, wenn so was passiert, geht man raus in die Welt und sucht nach dem Vater. Für mich war das Dylan. Ich bin mit seinen Songs aufgewachsen, sie haben mich dazu gebracht, selbst Songs zu schreiben. Man geht ja nicht in eine Schule, um das zu lernen. Man starrt auf die sich drehende Platte und versucht zu begreifen, wie die Musik gemacht ist."
"Es war viel Harry Belafonte. Viel Mariachi. Wer weiß. Man saugt alles auf. Man klammert sich an die Sachen, die man wirklich begehrt, egal ob das Blues ist oder klassische Musik oder Jazz oder Picasso oder sonst irgendwas. Wenn man erst mal Hunger darauf hat, kriegt man nicht genug."
Tom Waits über alltägliche Inspirationen:
"Musikalische Ideen kommen einem nicht immer am Klavier, sie können überall auftauchen."
"Ich war neulich in einem Hotel, und auf dem Flur hat jemand einen Wagen geschoben mit lauter Koffern drauf, und der Wagen machte den unglaublichsten Rhythmus: agaga-TSCHUNGgaga – agaga-TSCHUNGgaga... Ich drehte in meinem Zimmer durch vor Begeisterung. Nach einer Weile ging ich raus, suchte nach dem Wagen, schob ihn den Flur rauf und runter und nahm das Geräusch auf."
Tom Waits über die unzähligen Biographien die über ihn geschrieben werden:
"Die Autoren sind oft Leute, zu denen ich gar keine Beziehung habe und mit denen ich nicht übereinstimme. Es ist so, als ob man stirbt, und der Pfarrer, der die Trauerrede hält, hat einen noch nie getroffen."(Anm.: Ich hoffe ihn passt es das ich hier SEINE Zitate sammle!)
Tom Waits über seine Rolle als der Teufel in Das Kabinett des Dr. Parnassus:
"Dieser Teufel war nicht besonders schwierig für mich. Ich spiele im Grunde nur meine Stärken aus. Es ist ja nicht so, dass ich, sagen wir mal, einen Holocaust-Überlebenden spiele. Ich bin hier innerhalb des Spektrums meiner Erfahrungen und meines Know-hows."
Tom Waits über den Tod Heath Ledgers:
"Es war wirklich tragisch. Ich hatte gerade in London gedreht. Heath wollte eine Woche in New York verbringen, seine Familie besuchen, und dann nach Vancouver kommen, dort wollten wir weitermachen. In New York ist er gestorben."
Tom Waits über seine alte Musik:
"Es ist dasselbe, wie wenn man sich alte Fotos von sich anschaut. (...) Man erschrickt: Hey, meine Ohren waren ja viel größer, als ich je gedacht hätte."
Tom Waits über seine zeitgleich veröffentlichten Alben Alice und Blood Money:
"Das eine ist Huhn, das andere Fisch. Beide sind jetzt fertig, und bei beiden ist es wie in der Küche: Was gar ist, muss raus aus dem Ofen."
"Meine Frau hat mich immer bedrängt, "Alice" aufzunehmen, und irgendwann habe ich nachgegeben. Es war ein wenig so, wie wenn man eine alte Kiste mit abgelegten Kleidern aufmacht, von der man nicht wusste, dass sie noch existiert. So hören sie sich auch an: wie ausgegraben."
"Blood Money basiert auf einer Produktion mit Wilson, der Musical-Version von Georg Büchners "Woyzeck", die vor anderthalb Jahren in Kopenhagen herauskam."
Tom Waits über seine Kinder:
"Für Teenager ist Musik ähnlich wichtig wie Kleidung, und ich bin für meine Kinder eher so was wie ein Rollkragenpulli."
"Wenn meine Kinder dauernd meine Musik hören würden, würde ich sofort den Psychiater rufen."
"Meine Kinder wissen, was ich mag. Wenn ich Geburtstag habe, wissen sie, was sie mir schenken können."
Tom Waits über seine Lyrics:
"Ich bin ein Rätsel. Ich verstehe selbst nicht, was manche Songs bedeuten. Das ist der Trick beim Songschreiben: Du musst etwas in den Song einbauen, was dich auch selber später noch überrascht. Wenn es zu einfach ist, dann langweile ich mich damit. Es ist dasselbe wie mit Leuten."
"Sobald man eine Geschichte erzählt, ist es Fiktion. Denn man lässt immer etwas weg. Man formt sie um, je nachdem, wem man etwas erzählt. So geht es auch mit den Songs. So entwickeln sie sich weiter. Ich habe die zweite Strophe vergessen und erfinde eine neue oder mildere den Text für Kinder etwas ab. Oder ich verwende andere Ortsnamen."
Tom Waits über seine Schauspielkarriere:
"Wenn ich das hauptberuflich machen würde, wäre ich schon verhungert. Ich säße zu Hause und würde warten, dass das Telefon klingelt und mir jemand eine Rolle anbietet. Das würde mich verrückt machen."
"Für mich ist das Schauspielern eine nette Ablenkung, es fällt mir einigermaßen leicht."
Tom Waits über seine Ehefrau Kathleen Brennan, mit der er zusammen seine Songs schreibt:
"Wir sind wie zwei Messer, die sich gegenseitig wetzen. Viele Leute sagen: Du bist verrückt. Ihr lebt zusammen, ihr liebt euch, ihr habt drei Kinder, und dann arbeitet ihr auch noch zusammen. Aber für mich ist das ganz natürlich. Kathleen hat großartige Ideen, und ich vertraue ihr grenzenlos. Sie ist eine phantastische Songschreiberin."
Tom Waits über sein Image:
"Fast alle Images sind erfunden und kultiviert, und das meiste dabei ist heiße Luft. Diese Zerrspiegel und Kartenspielertricks sind reine Ablenkungsmanöver. Ich nehme das nicht so wichtig. Ich bin kein Kinostar, der sein neues Gebiss und sein neues Gesicht alle drei Wochen auf den Titelbildern herumzeigt. Ich mache Musik und arbeite nicht dauernd an meinem Image."
"Wenn man in eine Arztpraxis geht, dann will man, dass sie wie eine Arztpraxis aussieht. Wenn da überall Zigarettenstummel auf dem Boden lägen und die Tapete von den Wänden fiele, der Doktor hätte eine Baseballmütze auf dem Kopf – würde man sich von dem behandeln lassen? Wahrscheinlich nicht. Das gilt auch für Künstler. Man erwartet ein bestimmtes Benehmen von ihnen."
"Viele Leute glauben, ich schlafe auf dem Billardtisch, stehe um drei Uhr mittags auf, schütte Whiskey in meine Cornflakes, habe keine Zähne im Mund und immer Laub im Haar. Was soll ich dazu sagen? Das ist eine Geschichte und nicht mehr. Es verletzt mich nicht."
Bis dann, AAA
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Samstag, 22. Januar 2011
Freitag, 25. Juni 2010
Porträt aus Zitaten: Uwe Boll
Was? UWE BOLL? Meinst du das ernst AAA? Das schon, aber nicht weil er ein toller Regisseur ist, sondern weil er ein mieserabler Regisseur ist, gleichzeitig aber von sich behauptet der einzig Gute in seinem Geschäft zu sein. Und das regt mich auf. Und vielleicht wird es euch auch aufregen. Lasst uns, uns alle zusammen aufregen. Aber bevor wir das machen will ich euch sagen das ich nicht nur dumme Zitate von ihm nehmen will, und ihn nicht absichtlich wie einen kompletten *rsch darstellen, denn es gibt ja auch Menschen die mögen seine Filme, und vielleicht ist er privat garnicht so arrogant wie er manchmal bei Interviews wirkt. Aber ich denke schon.
Uwe Boll zu Kritikern:
"Ich glaube, dass viele dieser alteingesessenen Kritiker sich vor allem vom Internet haben beeinflussen lassen. Diese Leute stoßen nur ins Horn der ahnungslosen Internetgemeinde. Harry Knowles, etwa ist auch so ein eingekaufter Fettsack. Dieser Mann, der den ganzen Tag in Hollywood Leuten wie Quentin Tarantino und Robert Rodriguez in den *rsch kriecht, wurde gehypt und schließlich von Hollywood bestochen und gekauft. Das kann man ja auch an den Rezensionen selbst sehen. BloodRayne haben sich die meisten, die ihn besprochen haben, gar nicht angesehen. Da geht es nur mehr um meine Person und nicht mehr um den Film." (Anmerkung: Er regt mich schon beim ersten Zitat auf...)
"Ich war nie gegen Kritik und ein solider Verriss kann mich nicht negativ stimmen - in meinem Fall waren allerdings zu viele absurde, unprofessionelle und schlampige Kritiken im Markt. Ich bin natürlich nun froh, dass SEED und POSTAL und auch SCHWERTER DES KÖNIGS bei der Kritik besser angekommen sind als HOUSE OF THE DEAD, ALONE IN THE DARK oder BLOODRAYNE."
Uwe Boll zu dem Box Match zwischen ihm und den vier Kritikern:
"Das waren echte Kämpfe und ich habe auch von Anfang an gesagt, ich möchte den Kritikern auf die Fresse hauen. Es war immer so abgemacht und wenn sich meine Gegner nicht vorbereiten, ist das nicht mein Problem. Es haben ja alle ziemlich eine drauf bekommen, einer von ihnen musste nach dem Kampf ins Krankenhaus, unters Sauerstoffzelt. Da hab ich aber auch überhaupt kein Mitleid. Die wollten diese Situation ausnutzen und ihre eigenen Websites bewerben, worüber ich noch immer sauer bin."
Uwe Boll zu Zensur:
"Das ärgert mich kolossal. Ich bin gegen diese absurde Zensur. Wenn man über 18 Jahre alt ist, dann sollte man selber entscheiden können, was man sehen will und was nicht." (Anmerkung: Zumindest hier hat er recht)
Uwe Boll zu seinen Fans:
"...es gibt ja auch sehr viele BOLL FANS. Alle meine Filme laufen auf DVD extrem stark - bedeutend stärker als vergleichbare Filme von unbekannten Regisseuren."
Uwe Boll zu geplanten Projekten:
"Ich hatte Mal Lust Metal Gear Solid zu machen, und das hat leider nicht geklappt" (Anmerkung: Wenn der sich an MGS rantraut lauf ich Amok! Gut das Konami abgelehnt hat....)
"Ich halt die Augen weiter offen..." (Anmerkung: Nach Videospielverfilmungen natürlich)
Uwe Bool zu seinem Film Tunnel Rats:
"Vor allem Tunnel Rats beschäftigt mich sehr, vor allem da es in den letzten Jahren keine guten Kriegsfilme gab. Flags of Our Fathers von Clint Eastwood zum Beispiel, ist die größte Sche*ße die ich je in meinem Leben gesehen habe. Wie wäre dieser Film wohl beurteilt worden, hätte ihn nicht Steven Spielberg produziert und nicht Clint Eastwood gedreht? Das ist ein langweiliger Sche*ßdreck, bei dem man von Anfang an weiß, wie es ausgeht." (Anmerkung: Ich weiß, ich war auch wütend.)
"TUNNEL RATS ist ein kompromissloser Vietnamkriegsfilm, der den Vietcong und den Amis denselben Raum gibt und zeigt, warum Amerika den Krieg verloren hat. Die 260 Kilometer Tunnelsysteme von Cu-Chi, durch die die Vietcong Waffen und Lebensmittel transportierten, in denen sie lebten, schliefen, Schulen hatten etc., machten den Ausschlag."
Uwe Boll zu seinem Film House of the Dead:
"Mir wurde 2002 das Drehbuch zu House of the Dead von Mark A. Altman angeboten, der die Rechte zu dem Spiel hatte und ich freute mich auf die Aufgabe, einen kommerziellen Film zu drehen. Während des Drehs bemerkte ich aber , dass mir diese Art von Arbeit keinen Spaß macht. Ich musste 30 Seiten Dialog entfernen und hab den Schwerpunkt auf die Action gesetzt, da diese Teenies sowieso nicht schauspielern können. Am Ende bekamen wir einige schlechte und einige gute Sequenzen, doch die Actionszenen sind mit Sicherheit nicht zu den schlechten zu zählen."
Uwe Boll zu seinem Film Alone in the Dark:
" Nach dem Ende der Dreharbeiten (von House of the Dead) wurde ich von Jörg Tittel - einem deutschen Videospielproduzenten, der in Los Angeles lebt - kontaktiert, der mich auf Alone in the Dark aufmerksam machte. Wir stießen auf ein Manuskript von Elan Mastai, der einen esoterischeren Ansatz im Sinn hatte und dieser wurde von meinen beiden Mitarbeitern Michael Roesch und Peter Scheerer mehr auf Action getrimmt. Das war nicht die beste aber noch die bestmöglichste Endvariante. Allerdings glaube ich, dass sowohl das Drehbuch als auch der Film viel besser sind, nur wurde alles von Tara Reid untergraben. Die kann einfach nicht schauspielern, höchstens in Komödien."
Uwe Boll zu seinem Film Seed:
"Ich wollte mit SEED einen Film machen, der einem so richtig in die Glieder fährt. Der härter ist als HOSTEL und SAW und der trotzdem aktuelle wichtige Themen behandelt - nämlich die Todesstrafe und Tierquälerei."
Uwe Boll zu seinem Film Far Cry:
"FAR CRY ist ein witziger und spannender Actionfilm - quasi ein DIE HARD auf einer Insel. Til Schweiger, Udo Kier, Natalia Avelon und Ralf Möller sind gleich 4 dt. Darsteller diesmal, die den Film natürlich für das dt. Publikum besonders attraktiv machen." (Anmerkung: Hat er gerade wirklich Stirb Langsam mit Far Cry verglichen?)
Bis dann, AAA
Uwe Boll zu Kritikern:
"Ich glaube, dass viele dieser alteingesessenen Kritiker sich vor allem vom Internet haben beeinflussen lassen. Diese Leute stoßen nur ins Horn der ahnungslosen Internetgemeinde. Harry Knowles, etwa ist auch so ein eingekaufter Fettsack. Dieser Mann, der den ganzen Tag in Hollywood Leuten wie Quentin Tarantino und Robert Rodriguez in den *rsch kriecht, wurde gehypt und schließlich von Hollywood bestochen und gekauft. Das kann man ja auch an den Rezensionen selbst sehen. BloodRayne haben sich die meisten, die ihn besprochen haben, gar nicht angesehen. Da geht es nur mehr um meine Person und nicht mehr um den Film." (Anmerkung: Er regt mich schon beim ersten Zitat auf...)
"Ich war nie gegen Kritik und ein solider Verriss kann mich nicht negativ stimmen - in meinem Fall waren allerdings zu viele absurde, unprofessionelle und schlampige Kritiken im Markt. Ich bin natürlich nun froh, dass SEED und POSTAL und auch SCHWERTER DES KÖNIGS bei der Kritik besser angekommen sind als HOUSE OF THE DEAD, ALONE IN THE DARK oder BLOODRAYNE."
Uwe Boll zu dem Box Match zwischen ihm und den vier Kritikern:
"Das waren echte Kämpfe und ich habe auch von Anfang an gesagt, ich möchte den Kritikern auf die Fresse hauen. Es war immer so abgemacht und wenn sich meine Gegner nicht vorbereiten, ist das nicht mein Problem. Es haben ja alle ziemlich eine drauf bekommen, einer von ihnen musste nach dem Kampf ins Krankenhaus, unters Sauerstoffzelt. Da hab ich aber auch überhaupt kein Mitleid. Die wollten diese Situation ausnutzen und ihre eigenen Websites bewerben, worüber ich noch immer sauer bin."
Uwe Boll zu Zensur:
"Das ärgert mich kolossal. Ich bin gegen diese absurde Zensur. Wenn man über 18 Jahre alt ist, dann sollte man selber entscheiden können, was man sehen will und was nicht." (Anmerkung: Zumindest hier hat er recht)
Uwe Boll zu seinen Fans:
"...es gibt ja auch sehr viele BOLL FANS. Alle meine Filme laufen auf DVD extrem stark - bedeutend stärker als vergleichbare Filme von unbekannten Regisseuren."
Uwe Boll zu geplanten Projekten:
"Ich hatte Mal Lust Metal Gear Solid zu machen, und das hat leider nicht geklappt" (Anmerkung: Wenn der sich an MGS rantraut lauf ich Amok! Gut das Konami abgelehnt hat....)
"Ich halt die Augen weiter offen..." (Anmerkung: Nach Videospielverfilmungen natürlich)
Uwe Bool zu seinem Film Tunnel Rats:
"Vor allem Tunnel Rats beschäftigt mich sehr, vor allem da es in den letzten Jahren keine guten Kriegsfilme gab. Flags of Our Fathers von Clint Eastwood zum Beispiel, ist die größte Sche*ße die ich je in meinem Leben gesehen habe. Wie wäre dieser Film wohl beurteilt worden, hätte ihn nicht Steven Spielberg produziert und nicht Clint Eastwood gedreht? Das ist ein langweiliger Sche*ßdreck, bei dem man von Anfang an weiß, wie es ausgeht." (Anmerkung: Ich weiß, ich war auch wütend.)
"TUNNEL RATS ist ein kompromissloser Vietnamkriegsfilm, der den Vietcong und den Amis denselben Raum gibt und zeigt, warum Amerika den Krieg verloren hat. Die 260 Kilometer Tunnelsysteme von Cu-Chi, durch die die Vietcong Waffen und Lebensmittel transportierten, in denen sie lebten, schliefen, Schulen hatten etc., machten den Ausschlag."
Uwe Boll zu seinem Film House of the Dead:
"Mir wurde 2002 das Drehbuch zu House of the Dead von Mark A. Altman angeboten, der die Rechte zu dem Spiel hatte und ich freute mich auf die Aufgabe, einen kommerziellen Film zu drehen. Während des Drehs bemerkte ich aber , dass mir diese Art von Arbeit keinen Spaß macht. Ich musste 30 Seiten Dialog entfernen und hab den Schwerpunkt auf die Action gesetzt, da diese Teenies sowieso nicht schauspielern können. Am Ende bekamen wir einige schlechte und einige gute Sequenzen, doch die Actionszenen sind mit Sicherheit nicht zu den schlechten zu zählen."
Uwe Boll zu seinem Film Alone in the Dark:
" Nach dem Ende der Dreharbeiten (von House of the Dead) wurde ich von Jörg Tittel - einem deutschen Videospielproduzenten, der in Los Angeles lebt - kontaktiert, der mich auf Alone in the Dark aufmerksam machte. Wir stießen auf ein Manuskript von Elan Mastai, der einen esoterischeren Ansatz im Sinn hatte und dieser wurde von meinen beiden Mitarbeitern Michael Roesch und Peter Scheerer mehr auf Action getrimmt. Das war nicht die beste aber noch die bestmöglichste Endvariante. Allerdings glaube ich, dass sowohl das Drehbuch als auch der Film viel besser sind, nur wurde alles von Tara Reid untergraben. Die kann einfach nicht schauspielern, höchstens in Komödien."
Uwe Boll zu seinem Film Seed:
"Ich wollte mit SEED einen Film machen, der einem so richtig in die Glieder fährt. Der härter ist als HOSTEL und SAW und der trotzdem aktuelle wichtige Themen behandelt - nämlich die Todesstrafe und Tierquälerei."
Uwe Boll zu seinem Film Far Cry:
"FAR CRY ist ein witziger und spannender Actionfilm - quasi ein DIE HARD auf einer Insel. Til Schweiger, Udo Kier, Natalia Avelon und Ralf Möller sind gleich 4 dt. Darsteller diesmal, die den Film natürlich für das dt. Publikum besonders attraktiv machen." (Anmerkung: Hat er gerade wirklich Stirb Langsam mit Far Cry verglichen?)
Bis dann, AAA
Samstag, 20. Februar 2010
Porträt aus Zitaten: Quentin Tarantino
Ihr wisst wohl alle das Tarantino einer meiner absoluten Lieblingsregisseure ist, und heute ist es so weit: Ein Porträt aus Zitaten, mit dem Meister selbst!
Quentin Tarantino zum Filme machen:
"Ich könnte oder wollte ohne Filmemachen nicht leben. Und ohne Filme schon gar nicht. Gute Filme sind wie Sex. Filme zu machen ist nichts anderes als der Versuch, die guten Momente, die man beim Sex hatte, auf andere Art wiederherzustellen."
"Filmemachen hat mit Kommunikation zu tun. Jeder gute Schauspieler sucht nach dem Ende eines Takes die Augen des Regisseurs und will wissen: War ich gut? Heutzutage sind die meisten Regisseure nicht an der Seite der Schauspieler, sondern irgendwo in “Video-Ville“ - also in einem Zelt, 50 Meter entfernt bei den Monitoren. Das ist so, als ob man Pornos anschaut. Ich will beim Drehen Sex haben."
"Aber ich will auf keinen Fall zu den zahnlosen Regisseuren gehören, die eigentlich nichts mehr zu sagen haben und trotzdem einen Film nach dem anderen machen. Das wäre genauso, als wenn man nur noch mit einer Frau ins Bett ginge, weil man eben zufällig eine Schachtel Viagra auf dem Nachtisch liegen hat. Gute - nein, geile Filme zu machen, dazu gehört ganz sicher ein gesunder Sexdrive."
Quentin Tarantino zu seinen anderen Hobbys:
"Aber natürlich lebe ich auch noch ein Leben jenseits vom Film. Da reise ich in der Welt herum, besuche Freunde oder lerne Reiten. Vor zwei Jahren habe ich zum Beispiel an einer Reiter-Safari in Afrika teilgenommen. Wir sind von Botswana losgeritten und haben uns all die Giraffen, Nilpferde, Elefanten und Löwen in freier Wildbahn angesehen. Das war wirklich fantastisch. Dass ich also nur ein kompletter Nerd bin, der sonst nichts im Kopf hat außer Filme, finde ich ziemlich beleidigend."
"Wenn ich nicht arbeite, genieße ich mein Leben in vollen Zügen: Ich gehe ins Kino, reise, tanze, treffe Freunde und habe hoffentlich viel und guten Sex – und zwar richtigen."
Quentin Tarantino zu Brad Pitt:
"Bisher hatte ich nur einmal mit einem Megastar gearbeitet – mit Bruce Willis bei „Pulp Fiction“. Da Pitt nur drei Wochen Zeit hatte, ging es vor allem darum, die Dreharbeiten um ihn herum zu gestalten. Er hatte mir schließlich einen Gefallen getan. Es war wie eine Liebesaffäre mit uns. Er liebte seine Figur so stark, dass er am ganzen Set Aldo Raine blieb. Er behielt seinen Kentucky-Akzent und antwortete nur noch aus der Aldo-Perspektive, wenn er über Frauen sprach. Es war toll, quasi mit meiner eigenen Erfindung den ganzen Tag herumzuhängen."
Quentin Tarantino zur Quentin-Tarantino-Strasse:
"Ja, Mann. Das ist meine erste Straße. Und ich bin riesig stolz darauf! Ganz besonders freut mich natürlich, dass sie auf die Papst-Straße führt. "
Quentin Tarantino zu Inglourious Basterds:
"Es ist mein Nouvelle-Vague-über-Kriegsfilm-Spaghetti-Western-Edgar-Wallace-“Das dreckige Dutzend“-trifft-auf-“Die Teufelsbrigade“-Film! Und natürlich auch irgendwo ein Märchen. Ursprünglich wollte ich den Film sogar “Once upon a time in Nazi-occupied France“ nennen."
"Es begann mit meinem Wunsch, einen Film über den Zweiten Weltkrieg zu drehen. Am Anfang war da nur die Idee der „Basterds“, der jüdisch-amerikanischen Soldaten, die im besetzten Frankreich Widerstand leisten. Dann kam Shosanna dazu, die sich für den Tod ihrer Familie rächen will. Aber die Geschichte sah völlig anders aus und wurde zu groß. Ich hatte das Gegenteil des „Writer’s Block“ und konnte nicht aufhören zu schreiben! Mein Gehirn ließ sich nicht mehr ausschalten. Irgendwann dachte ich: Das ist kein Kinofilm mehr, das wird eine TV-Miniserie! Also habe ich es zur Seite gelegt. Erst 2008 kam die Zeit, das Drehbuch noch einmal hervorzuholen. Die Story war das Problem. Also erfand ich eine neue: Der Held und Schauspieler Fredrick Zoller macht einen Heldenfilm, bei dessen Premiere die Nazi-Bonzen ermordet werden sollen. "
"Eigentlich wollte ich der Geschichte treu bleiben. Ich schreibe ja während des Tages, spät abends höre ich Musik und denke darüber nach, was ich morgen schreiben will und mache mir ein paar Notizen. Ich dachte also über Hitler nach: „Was passiert am Ende? Warte! Was tue ich eigentlich? Bring ihn einfach um!“ Und ich schrieb in mein Notizbuch: „Verdammte Scheiße, kill ihn!“ Der Grund war, dass meine Figuren ihren Anteil an der Geschichte ja gar nicht kennen. Sie wissen nicht, dass Hitler überlebt. Es wäre dumm, ihnen etwas aufzudrücken."
"Mein Ziel war: Meine Charaktere verändern den Ausgang des Zweiten Weltkriegs. Das ist nicht geschehen, weil sie in Wirklichkeit nie existiert haben. Aber hätte es sie gegeben, wären die Ereignisse des Films extrem plausibel. Wenn Fredrick Zoller gelebt und so gehandelt hätte, wäre ein Film über ihn gedreht worden. Wenn er wie Daniel Brühl ausgesehen und seinen Charme gehabt hätte, hätte es diese Filmpremiere gegeben!"
"Der Film erzählt natürlich von der Macht des Kinos. Das ist keine Metapher: 35mm-Filmaterial aus Nitrat bringt die Nazigrößen um - nicht nur Dynamit, sondern Film! Mir ging es nur darum, es plausibel darzustellen. Hitler ist nach der Einnahme von Frankreich ja nie wieder dort gewesen. Nach Stalingrad ist er kaum noch aus dem Haus gegangen und wurde Einsiedler. Anders als Goebbels, der den Leuten Hoffnung geben wollte. Aber mit dem Krieg an zwei Fronten und den Alliierten am Strand in Frankreich ist es möglich, dass er zur Premiere dieses Films in Paris gegangen wäre!"
Quentin Tarantino zum Filme machen:
"Ich könnte oder wollte ohne Filmemachen nicht leben. Und ohne Filme schon gar nicht. Gute Filme sind wie Sex. Filme zu machen ist nichts anderes als der Versuch, die guten Momente, die man beim Sex hatte, auf andere Art wiederherzustellen."
"Filmemachen hat mit Kommunikation zu tun. Jeder gute Schauspieler sucht nach dem Ende eines Takes die Augen des Regisseurs und will wissen: War ich gut? Heutzutage sind die meisten Regisseure nicht an der Seite der Schauspieler, sondern irgendwo in “Video-Ville“ - also in einem Zelt, 50 Meter entfernt bei den Monitoren. Das ist so, als ob man Pornos anschaut. Ich will beim Drehen Sex haben."
"Aber ich will auf keinen Fall zu den zahnlosen Regisseuren gehören, die eigentlich nichts mehr zu sagen haben und trotzdem einen Film nach dem anderen machen. Das wäre genauso, als wenn man nur noch mit einer Frau ins Bett ginge, weil man eben zufällig eine Schachtel Viagra auf dem Nachtisch liegen hat. Gute - nein, geile Filme zu machen, dazu gehört ganz sicher ein gesunder Sexdrive."
Quentin Tarantino zu seinen anderen Hobbys:
"Aber natürlich lebe ich auch noch ein Leben jenseits vom Film. Da reise ich in der Welt herum, besuche Freunde oder lerne Reiten. Vor zwei Jahren habe ich zum Beispiel an einer Reiter-Safari in Afrika teilgenommen. Wir sind von Botswana losgeritten und haben uns all die Giraffen, Nilpferde, Elefanten und Löwen in freier Wildbahn angesehen. Das war wirklich fantastisch. Dass ich also nur ein kompletter Nerd bin, der sonst nichts im Kopf hat außer Filme, finde ich ziemlich beleidigend."
"Wenn ich nicht arbeite, genieße ich mein Leben in vollen Zügen: Ich gehe ins Kino, reise, tanze, treffe Freunde und habe hoffentlich viel und guten Sex – und zwar richtigen."
Quentin Tarantino zu Brad Pitt:
"Bisher hatte ich nur einmal mit einem Megastar gearbeitet – mit Bruce Willis bei „Pulp Fiction“. Da Pitt nur drei Wochen Zeit hatte, ging es vor allem darum, die Dreharbeiten um ihn herum zu gestalten. Er hatte mir schließlich einen Gefallen getan. Es war wie eine Liebesaffäre mit uns. Er liebte seine Figur so stark, dass er am ganzen Set Aldo Raine blieb. Er behielt seinen Kentucky-Akzent und antwortete nur noch aus der Aldo-Perspektive, wenn er über Frauen sprach. Es war toll, quasi mit meiner eigenen Erfindung den ganzen Tag herumzuhängen."
Quentin Tarantino zur Quentin-Tarantino-Strasse:
"Ja, Mann. Das ist meine erste Straße. Und ich bin riesig stolz darauf! Ganz besonders freut mich natürlich, dass sie auf die Papst-Straße führt. "
Quentin Tarantino zu Inglourious Basterds:
"Es ist mein Nouvelle-Vague-über-Kriegsfilm-Spaghetti-Western-Edgar-Wallace-“Das dreckige Dutzend“-trifft-auf-“Die Teufelsbrigade“-Film! Und natürlich auch irgendwo ein Märchen. Ursprünglich wollte ich den Film sogar “Once upon a time in Nazi-occupied France“ nennen."
"Es begann mit meinem Wunsch, einen Film über den Zweiten Weltkrieg zu drehen. Am Anfang war da nur die Idee der „Basterds“, der jüdisch-amerikanischen Soldaten, die im besetzten Frankreich Widerstand leisten. Dann kam Shosanna dazu, die sich für den Tod ihrer Familie rächen will. Aber die Geschichte sah völlig anders aus und wurde zu groß. Ich hatte das Gegenteil des „Writer’s Block“ und konnte nicht aufhören zu schreiben! Mein Gehirn ließ sich nicht mehr ausschalten. Irgendwann dachte ich: Das ist kein Kinofilm mehr, das wird eine TV-Miniserie! Also habe ich es zur Seite gelegt. Erst 2008 kam die Zeit, das Drehbuch noch einmal hervorzuholen. Die Story war das Problem. Also erfand ich eine neue: Der Held und Schauspieler Fredrick Zoller macht einen Heldenfilm, bei dessen Premiere die Nazi-Bonzen ermordet werden sollen. "
"Eigentlich wollte ich der Geschichte treu bleiben. Ich schreibe ja während des Tages, spät abends höre ich Musik und denke darüber nach, was ich morgen schreiben will und mache mir ein paar Notizen. Ich dachte also über Hitler nach: „Was passiert am Ende? Warte! Was tue ich eigentlich? Bring ihn einfach um!“ Und ich schrieb in mein Notizbuch: „Verdammte Scheiße, kill ihn!“ Der Grund war, dass meine Figuren ihren Anteil an der Geschichte ja gar nicht kennen. Sie wissen nicht, dass Hitler überlebt. Es wäre dumm, ihnen etwas aufzudrücken."
"Mein Ziel war: Meine Charaktere verändern den Ausgang des Zweiten Weltkriegs. Das ist nicht geschehen, weil sie in Wirklichkeit nie existiert haben. Aber hätte es sie gegeben, wären die Ereignisse des Films extrem plausibel. Wenn Fredrick Zoller gelebt und so gehandelt hätte, wäre ein Film über ihn gedreht worden. Wenn er wie Daniel Brühl ausgesehen und seinen Charme gehabt hätte, hätte es diese Filmpremiere gegeben!"
"Der Film erzählt natürlich von der Macht des Kinos. Das ist keine Metapher: 35mm-Filmaterial aus Nitrat bringt die Nazigrößen um - nicht nur Dynamit, sondern Film! Mir ging es nur darum, es plausibel darzustellen. Hitler ist nach der Einnahme von Frankreich ja nie wieder dort gewesen. Nach Stalingrad ist er kaum noch aus dem Haus gegangen und wurde Einsiedler. Anders als Goebbels, der den Leuten Hoffnung geben wollte. Aber mit dem Krieg an zwei Fronten und den Alliierten am Strand in Frankreich ist es möglich, dass er zur Premiere dieses Films in Paris gegangen wäre!"
Bis dann, AAA
Freitag, 22. Januar 2010
Ein Porträt aus Zitaten-Frank Zappa
Nichts aus dem Internet kopiert, alles aus Büchern herausgeschrieben:
Frank Zappa zu Edgard Varese:
"Auf Vareses Musik bin ich durch einen Artikel im Look Magazine gekommen, in dem beschrieben wurde, wie gut Sam Goodys Plattenladen war. "Sam Goody ist so ein guter Plattenverkäufer, daß er sogar eine Platte namens Ionizations verkaufen kann"-das war nicht einmal der richtige Titel, die Platte hieß The Complete Works of Edgard Varese, Volume 1. Sie liesen sich darüber aus, wie scheußlich diese Platte doch klänge: Da waren nur Schlagzeug und Sirenen drauf-so eine Platte wollte doch keiner haben, aber Sam Goody verkaufte sie tatsächlich."
"Es dauerte fast ein Jahr, bis ich die Platte fand, nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte. Ich fand sie in einem Plattenladen, und der Typ wollte sechs Dollar dafür. Ich meinte: "Sechs Dollar für eine Platte!". Er fragte: "Wieviel Geld hast du denn?". Ich gab ihm zwei Dollar und ging."
"Meine Eltern verboten mir, sie in ihrer Gegenwart zu hören, denn die Sirenen machten meine Mutter beim Bügeln ganz neurotisch."
Frank Zappa zu Captain Beefheart:
"Captin Beefheart habe ich 1956 kennengelernt. Er war damals auf der Highschool, wollte die Schule aber gerade schmeißen, denn sein Vater war krank, und er wollte dessen Auslieferungstour nach Mohave übernehmen-sein Vater fuhr mit einem Laster Brot von Helms aus. Er lebte bei seiner Mutter, seine Großmutter wohnte gleich gegenüber, und er hörte gerne Rhythm & Blues. Er hatte keine große Plattensammlung, aber es waren ein paar schöne Sachen dabei. Er war zu dieser der einzige in der Stadt, den ich kannte, der sich für Rhythm & Blues interessierte. Später lernte ich auch noch ein paar andere Typen kennen, aber wir wurden nie so gute Freunde wie Beefheart und ich."
"Don und ich trafen uns oft nach der Schule und hörten Platten, drei oder vier Stunden lang. Wir fingen bei mir zuhause an, besorgten uns dann irgendwann was zu essen und fuhren in seinem alten Oldsmobile durch die Gegend, um nach Mädchen Ausschau zu halten, die wir aufreißen konnten-in Lancester! Dann fuhren wir zu ihm nach Hause und plünderten den Bäckerwagen seines Vaters. Wir saßen rum, aßen Ananasschnecken, hörten bis morgens um fünf Platten und ließen vielleicht am nächsten Tag auch mal die Schule ausfallen. Das schien damals das einzig Wichtige zu sein."
"Wir hörten uns diese Platten so oft an, daß wir die Gitarrensoli mitsingen konnten. Wir fragten uns gegenseitig ab-wieviele Platten hat dieser Musiker schon herausgebracht, was war seine letzte Platte, wer hat das Stück geschrieben, welche Nummer hat die Platte."
"Er sang immer mit, wenn im Radio irgendwas Gutes lief... Er hatte nicht genügend Selbstvertrauen, um sich richtig aufs Singen zu konzentrieren. Als er damit anfing, war sein Gefühl fürs Timing eindeutig minus Null. Das einzige, was wirklich etwas hergab, waren ein paar Aufnahmen, auf denen ich ihn dazu gebracht hatte, eine Rhytm & Blues-Parodie zu singen. Das war in einem Klassenzimmer am Junior College, wir hatten einen Cassettenrecorder von der Schule ausgeliehen und nahmen ein Stück namens Lost in a Whirlpool auf, über einen Typ, der von seiner Freundin im Klo runtergespült wird und sich plötzlich einen blinden braunen Fisch gegenübersieht. Es war eine Parodie auf den Stil, nicht auf einen bestimmten Song."
Frank Zappa zum Filmen:
"Für meinen ersten Film habe ich ein Stück Wäscheleine an den Sucher gebunden, die Kamera aufgezogen und sie durch die Luft gewirbelt, bis die Feder abgelaufen war. Die selbe Filmrolle habe ich dann noch ein paarmal belichtet. Zum Schluß habe ich ein kurzes Stück Film draus gemacht, mit dem Titel Motion. Ziemlich bescheuert, was?"
Frank Zappa zu den Fans:
"Unsere Fans, wenn man sie so nennen kann, sind zwischen sechs und achtzig Jahre alt, weobei die meisten der Altersgruppe zwischen siebzehn und achtundzwanzig angehören. Wir spielen keinen Jazz, keinen Pop, keinen Rhythm & Blues. Aber in jedem Ort gibt es einen Spinner, einen, der nicht dazugehört, der lächerlich gemacht, vielleicht aber auch einbißchen verehrt wird, weil er es wagt, anders zu sein. Dem gefällt unsere Musik vielleicht. Und seiner Spinner-Freundin vielleicht auch."
"Kurzhaarige, unglückliche Mittelschicht-Jungs zwischen vierzehn und siebzehn fühlen sich von uns angesprochen. Sie haben alle Illusionen über ihre Eltern verloren und suchen eine Art Ersatzwirklichkeit in unserer Musik, was dazu führt, daß sie die Texte wichtiger nehmen, als sie sind."
"Ich werde dir sagen, wie zynisch meine Einstellung zum amerikanischen Publikum ist...wenn sie uns inzwischen langsam folgen können, dann nur deshalb, weil wir die Bremse angezogen haben."
"Heute sind sie mit viel mehr Begeisterung dabei. Sie kriegen mehr mit, weil weniger Acid genommen wird. Das heißt nicht, das sie nicht andere Sachen nehmen. Aber die jeweiligen Drogen, die beim Publikum gerade beliebt sind, wirken sich auch auf die Wahrnehmung aus. In den Sechzigern wurde so viel Acid genommen, daß leicht Massen von Leuten glauben konnten, sie hätten Gott gesehen, sobald die Beatles boom boom boom machten."
Frank Zappa zu typischen Rockfans:
"Ich glaube nicht, daß der typische Rockfan clever genug ist, um zu bemerken, daß er in die Pfanne gehauen wird, also ist es egal... Die Kids würden Musik doch selbst dann nicht erkennen, wenn sie ihnen direkt in den Arsch beißt. Besonders wenn's um Live-Konzerte geht, wo das visuelle Element im Vordergrund steht. Die kommen doch um ihre Lieblingsgruppen zu sehen, nicht um sie zu hören."
Frank Zappa zu Drogen:
"Ich habe in meinem ganzen Leben zehn Marihuana-Zigaretten geraucht. Ich habe davon Halsweh und Kopfweh bekommen und bin total müde geworden. Es ist mir schleierhaft, warum jemand das Zeug nehmen sollte. Es scheint mir auch ein unpraktischer Zeitvertreib zu sein, da man dafür ins Gefängnis kommen kann."
"Was mich wirklich erstaunt, daß sich alle darüber einig sind-was wir wahrscheinlich der Regierung zu verdanken haben-, daß es unmöglich ist, irgendetwas Kreatives zu tun, ohne dafür Chemie einzusetzen. Die meisten Kids sehen das so. Ich halte diese Annahme für falsch, aber solange man sie das glauben läßt, wird es auch einen Markt für diese Drogen geben."
Frank Zappa zu Groupies:
"Für mich sind Groupies Mädchen, die ich treffe, wenn ich auf Tour bin. Manche sind nett, manche ätzend, manche haben Humor und manche nicht, manche sind clever und manche dumm. Es sind einfach nur normale Menschen.
Frank Zappa zum Song "Titties & Beer":
"Dieser Song mußte ein Klassiker werden, weil alles darin enthalten ist, was die Amerikaner liebten, nämlich Bier und Titten."

Puh, das war jetzt Arbeit-habe nun auch nocheinmal das erste Porträt überarbeitet und noch ein Bild hinzugefügt!
Bis dann, AAA
Frank Zappa zu Edgard Varese:
"Auf Vareses Musik bin ich durch einen Artikel im Look Magazine gekommen, in dem beschrieben wurde, wie gut Sam Goodys Plattenladen war. "Sam Goody ist so ein guter Plattenverkäufer, daß er sogar eine Platte namens Ionizations verkaufen kann"-das war nicht einmal der richtige Titel, die Platte hieß The Complete Works of Edgard Varese, Volume 1. Sie liesen sich darüber aus, wie scheußlich diese Platte doch klänge: Da waren nur Schlagzeug und Sirenen drauf-so eine Platte wollte doch keiner haben, aber Sam Goody verkaufte sie tatsächlich."
"Es dauerte fast ein Jahr, bis ich die Platte fand, nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte. Ich fand sie in einem Plattenladen, und der Typ wollte sechs Dollar dafür. Ich meinte: "Sechs Dollar für eine Platte!". Er fragte: "Wieviel Geld hast du denn?". Ich gab ihm zwei Dollar und ging."
"Meine Eltern verboten mir, sie in ihrer Gegenwart zu hören, denn die Sirenen machten meine Mutter beim Bügeln ganz neurotisch."
Frank Zappa zu Captain Beefheart:
"Captin Beefheart habe ich 1956 kennengelernt. Er war damals auf der Highschool, wollte die Schule aber gerade schmeißen, denn sein Vater war krank, und er wollte dessen Auslieferungstour nach Mohave übernehmen-sein Vater fuhr mit einem Laster Brot von Helms aus. Er lebte bei seiner Mutter, seine Großmutter wohnte gleich gegenüber, und er hörte gerne Rhythm & Blues. Er hatte keine große Plattensammlung, aber es waren ein paar schöne Sachen dabei. Er war zu dieser der einzige in der Stadt, den ich kannte, der sich für Rhythm & Blues interessierte. Später lernte ich auch noch ein paar andere Typen kennen, aber wir wurden nie so gute Freunde wie Beefheart und ich."
"Don und ich trafen uns oft nach der Schule und hörten Platten, drei oder vier Stunden lang. Wir fingen bei mir zuhause an, besorgten uns dann irgendwann was zu essen und fuhren in seinem alten Oldsmobile durch die Gegend, um nach Mädchen Ausschau zu halten, die wir aufreißen konnten-in Lancester! Dann fuhren wir zu ihm nach Hause und plünderten den Bäckerwagen seines Vaters. Wir saßen rum, aßen Ananasschnecken, hörten bis morgens um fünf Platten und ließen vielleicht am nächsten Tag auch mal die Schule ausfallen. Das schien damals das einzig Wichtige zu sein."
"Wir hörten uns diese Platten so oft an, daß wir die Gitarrensoli mitsingen konnten. Wir fragten uns gegenseitig ab-wieviele Platten hat dieser Musiker schon herausgebracht, was war seine letzte Platte, wer hat das Stück geschrieben, welche Nummer hat die Platte."
"Er sang immer mit, wenn im Radio irgendwas Gutes lief... Er hatte nicht genügend Selbstvertrauen, um sich richtig aufs Singen zu konzentrieren. Als er damit anfing, war sein Gefühl fürs Timing eindeutig minus Null. Das einzige, was wirklich etwas hergab, waren ein paar Aufnahmen, auf denen ich ihn dazu gebracht hatte, eine Rhytm & Blues-Parodie zu singen. Das war in einem Klassenzimmer am Junior College, wir hatten einen Cassettenrecorder von der Schule ausgeliehen und nahmen ein Stück namens Lost in a Whirlpool auf, über einen Typ, der von seiner Freundin im Klo runtergespült wird und sich plötzlich einen blinden braunen Fisch gegenübersieht. Es war eine Parodie auf den Stil, nicht auf einen bestimmten Song."
Frank Zappa zum Filmen:
"Für meinen ersten Film habe ich ein Stück Wäscheleine an den Sucher gebunden, die Kamera aufgezogen und sie durch die Luft gewirbelt, bis die Feder abgelaufen war. Die selbe Filmrolle habe ich dann noch ein paarmal belichtet. Zum Schluß habe ich ein kurzes Stück Film draus gemacht, mit dem Titel Motion. Ziemlich bescheuert, was?"
Frank Zappa zu den Fans:
"Unsere Fans, wenn man sie so nennen kann, sind zwischen sechs und achtzig Jahre alt, weobei die meisten der Altersgruppe zwischen siebzehn und achtundzwanzig angehören. Wir spielen keinen Jazz, keinen Pop, keinen Rhythm & Blues. Aber in jedem Ort gibt es einen Spinner, einen, der nicht dazugehört, der lächerlich gemacht, vielleicht aber auch einbißchen verehrt wird, weil er es wagt, anders zu sein. Dem gefällt unsere Musik vielleicht. Und seiner Spinner-Freundin vielleicht auch."
"Kurzhaarige, unglückliche Mittelschicht-Jungs zwischen vierzehn und siebzehn fühlen sich von uns angesprochen. Sie haben alle Illusionen über ihre Eltern verloren und suchen eine Art Ersatzwirklichkeit in unserer Musik, was dazu führt, daß sie die Texte wichtiger nehmen, als sie sind."
"Ich werde dir sagen, wie zynisch meine Einstellung zum amerikanischen Publikum ist...wenn sie uns inzwischen langsam folgen können, dann nur deshalb, weil wir die Bremse angezogen haben."
"Heute sind sie mit viel mehr Begeisterung dabei. Sie kriegen mehr mit, weil weniger Acid genommen wird. Das heißt nicht, das sie nicht andere Sachen nehmen. Aber die jeweiligen Drogen, die beim Publikum gerade beliebt sind, wirken sich auch auf die Wahrnehmung aus. In den Sechzigern wurde so viel Acid genommen, daß leicht Massen von Leuten glauben konnten, sie hätten Gott gesehen, sobald die Beatles boom boom boom machten."
Frank Zappa zu typischen Rockfans:
"Ich glaube nicht, daß der typische Rockfan clever genug ist, um zu bemerken, daß er in die Pfanne gehauen wird, also ist es egal... Die Kids würden Musik doch selbst dann nicht erkennen, wenn sie ihnen direkt in den Arsch beißt. Besonders wenn's um Live-Konzerte geht, wo das visuelle Element im Vordergrund steht. Die kommen doch um ihre Lieblingsgruppen zu sehen, nicht um sie zu hören."
Frank Zappa zu Drogen:
"Ich habe in meinem ganzen Leben zehn Marihuana-Zigaretten geraucht. Ich habe davon Halsweh und Kopfweh bekommen und bin total müde geworden. Es ist mir schleierhaft, warum jemand das Zeug nehmen sollte. Es scheint mir auch ein unpraktischer Zeitvertreib zu sein, da man dafür ins Gefängnis kommen kann."
"Was mich wirklich erstaunt, daß sich alle darüber einig sind-was wir wahrscheinlich der Regierung zu verdanken haben-, daß es unmöglich ist, irgendetwas Kreatives zu tun, ohne dafür Chemie einzusetzen. Die meisten Kids sehen das so. Ich halte diese Annahme für falsch, aber solange man sie das glauben läßt, wird es auch einen Markt für diese Drogen geben."
Frank Zappa zu Groupies:
"Für mich sind Groupies Mädchen, die ich treffe, wenn ich auf Tour bin. Manche sind nett, manche ätzend, manche haben Humor und manche nicht, manche sind clever und manche dumm. Es sind einfach nur normale Menschen.
Frank Zappa zum Song "Titties & Beer":
"Dieser Song mußte ein Klassiker werden, weil alles darin enthalten ist, was die Amerikaner liebten, nämlich Bier und Titten."
Puh, das war jetzt Arbeit-habe nun auch nocheinmal das erste Porträt überarbeitet und noch ein Bild hinzugefügt!
Bis dann, AAA
Mittwoch, 20. Januar 2010
Ein Porträt aus Zitaten-James Cameron
Diese Porträts wird es in Zukunft übrigens öfters geben.....zoom, zoom, zoom!
James Cameron zu 3D:
"Mein Ziel als Filmemacher ist es, den maximalen Effekt beim Zuschauer zu erzielen, mit der Story, den Schauspielern, der Musik, den Farben. Für mich ist die 3-D-Technik nur ein weiteres Instrument, um das zu erzielen. Und würde ein Regisseur, der nach jahrzehntelangem Warten endlich sein erstes Werk mit Tonspur gedreht hat, hinterher wieder zum Stummfilm zurückkehren? Sicher nicht. "
"Ich drehe nur noch in 3D, das ist einfach cool."
"Wir haben vor etwa sieben Jahren 3-D-Kameras entwickelt, sie aber erst mal in Dokumentarfilmen ausprobiert. Es gab damals auch noch kaum Kinos, die Filme in 3D vorführen konnten. Ich musste also warten, mich in Geduld üben. Doch es ist nicht meine Art, rumzusitzen und Däumchen zu drehen. So habe ich die 3-D-Kameras immer mehr verfeinert und gleichzeitig sehr genau verfolgt, wie meine Kollegen die visuellen Effekte weiterentwickelten."
James Cameron zu Terminator:
"Ich habe den ersten und zweiten Film geschrieben - mit dem dritten habe ich nichts, aber auch gar nichts zu tun."
"Ich war fertig mit dem "Terminator", ich habe hier keine weitere Geschichte mehr zu erzählen. Ich habe die Story mit dem zweiten Film abgeschlossen. Und den dritten habe ich noch nicht einmal gesehen."
James Cameron zu Titanic:
"Ich habe "Titanic" nie als nichtkommerziellen Film gesehen. Es gab einen Punkt, an dem wir 200 Millionen Dollar für diesen Film ausgegeben hatten, und ich vermutete, dass er sein Geld kaum wieder einspielen würde. Trotzdem glaubte ich, dass er sehr viel einspielen würde, über 100 Millionen Dollar. Da das in diesem Fall allerdings nicht kostendeckend war, hatte ich damals das Gefühl, rettungslos überzogen zu haben."
James Cameron zu Dokumentationen:
"Die Dokumentation ist ein Intervall, aber eines, zu dem ich regelmäßig zurückzukehren plane. Ja, ich finde, dass die Wahrheit viel seltsamer ist als Fiktion, viel berückender und interessanter. Wir haben erst zwei Prozent der Weltmeere erforscht, aber schon sind 90 Prozent der großen Raubfische aus den Ozeanen verschwunden - wir haben sie verspeist. Vielleicht können wir mit diesen Dokumentationen das Verantwortungsbewusstsein der Leute für die Meere schärfen. Und vielleicht werden sie dann eher Menschen in öffentliche Ämter wählen, die ein Gehirn im Kopf tragen."
James Cameron zu Nachwuchsregisseuren:
"Können junge, abenteuerlustige Leute unsere neue Technologie auch bei kleineren Budgets sinnvoll einsetzen? Und das können sie. Die Arbeit mit virtuellen Szenerien wird viel einfacher – man kann einen Haufen Geld sparen, wenn man Sets nicht mehr aufwändig bauen und beleuchten muss. “Sin City“ und “300“ sind gute Beispiele: Filme mit hauptsächlich digitalen Settings, die wenig kosteten und viel einspielten. Das geht jetzt noch leichter."
James Cameron zu seinen nächsten Plänen:
"Das traditionelle Kino arbeitet mit 24 Bildern pro Sekunde, an dieses typische Flimmern haben wir uns längst gewöhnt. Mit der Umstellung auf digitale Projektion haben wir allerdings die Möglichkeit geschaffen, die Bildfrequenz zu erhöhen. Filme werden noch realistischer aussehen. Ich bin schon dabei, bestimmte Leute davon zu überzeugen, dass das der nächste Schritt sein könnte."
James Cameron zu Avatar:
"Echte Menschen und digitale Charaktere haben noch nie so perfekt zusammengespielt. Bisher musste man alle Elemente einzeln drehen, die Gestik realer Schauspieler im Computer in die Bewegungen der Figuren umwandeln, hinterher alles in einen virtuellen Schauplatz hineinkopieren. Für “Avatar“ haben wir nun eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, das alles in Echtzeit zu filmen – und auch noch in 3 D. Auf dem Monitor unseres Kamerasystems sehe ich schon beim Dreh die komplette Szenerie. Auf die Art sind unglaubliche Szenen gelungen. "
"Wir haben nicht eine einzige echte Pflanze benutzt! Viele Leute glaubten, dass wir in Neuseeland gedreht haben, weil es dort Regenwald gibt. Klar waren wir im Regenwald - zwischendurch, zur Erholung. Gedreht haben wir im Studio. Sicher liegt eine gewisse Ironie darin, dass wir die Natur in "Avatar" feiern, indem wir eine ganz und gar künstliche Natur am Computer erschaffen. Wir erweisen der Natur unseren Respekt, indem wir uns Tausende von Stunden lang an zig Computern quälen, um Pflanzen und Tiere zu erschaffen, die möglichst echt und lebendig wirken. Wir verbreiten keine "Rettet den Regenwald"-Parolen."
"Ja, das Hauptziel bei "Avatar" war es von Anfang an, die technologische Entwicklung des Kinos möglichst weit voranzutreiben. Schon bevor ich "Titanic" drehte, hatte ich über "Avatar" nachgedacht, doch die Zeit war noch nicht reif. Auch nach "Titanic" nicht. Also habe ich andere Projekte in Angriff genommen, Dokumentarfilme."
"Aber die Tatsache, dass wir gleich mehrere computeranimierte Hauptfiguren hatten sowie Hunderte von Nebenfiguren, die alle individuelle Gesichter brauchten, und alles in 3D - das stellte das Team vor eine ungeheure Aufgabe. Ich glaube aber, wir haben für den Film den richtigen Zeitpunkt erwischt."
""Avatar" erzählt davon, wie wir durch den technischen Fortschritt nicht nur die Welt um uns herum zerstören, sondern auch unsere eigene Natur verkümmern lassen. Fast jeder von uns könnte athletischer sein, aber wer den ganzen Tag am Computer sitzt, wird träge und schlaff. Unsere Lebensweise entfremdet uns unserer eigenen Natur."
"Wenn du unendlich alles konsumierst, wirst du alles zerstören, was dir wichtig ist! Die Menschheit hat 150 Jahre vom Öl der Erde gelebt. Das wird enden. Wenn wir dann keine Energie mehr haben, kommt es zur Katastrophe. Unsere Kinder werden es erleben."
James Cameron zu 3D:
"Mein Ziel als Filmemacher ist es, den maximalen Effekt beim Zuschauer zu erzielen, mit der Story, den Schauspielern, der Musik, den Farben. Für mich ist die 3-D-Technik nur ein weiteres Instrument, um das zu erzielen. Und würde ein Regisseur, der nach jahrzehntelangem Warten endlich sein erstes Werk mit Tonspur gedreht hat, hinterher wieder zum Stummfilm zurückkehren? Sicher nicht. "
"Ich drehe nur noch in 3D, das ist einfach cool."
"Wir haben vor etwa sieben Jahren 3-D-Kameras entwickelt, sie aber erst mal in Dokumentarfilmen ausprobiert. Es gab damals auch noch kaum Kinos, die Filme in 3D vorführen konnten. Ich musste also warten, mich in Geduld üben. Doch es ist nicht meine Art, rumzusitzen und Däumchen zu drehen. So habe ich die 3-D-Kameras immer mehr verfeinert und gleichzeitig sehr genau verfolgt, wie meine Kollegen die visuellen Effekte weiterentwickelten."
James Cameron zu Terminator:
"Ich habe den ersten und zweiten Film geschrieben - mit dem dritten habe ich nichts, aber auch gar nichts zu tun."
"Ich war fertig mit dem "Terminator", ich habe hier keine weitere Geschichte mehr zu erzählen. Ich habe die Story mit dem zweiten Film abgeschlossen. Und den dritten habe ich noch nicht einmal gesehen."
James Cameron zu Titanic:
"Ich habe "Titanic" nie als nichtkommerziellen Film gesehen. Es gab einen Punkt, an dem wir 200 Millionen Dollar für diesen Film ausgegeben hatten, und ich vermutete, dass er sein Geld kaum wieder einspielen würde. Trotzdem glaubte ich, dass er sehr viel einspielen würde, über 100 Millionen Dollar. Da das in diesem Fall allerdings nicht kostendeckend war, hatte ich damals das Gefühl, rettungslos überzogen zu haben."
James Cameron zu Dokumentationen:
"Die Dokumentation ist ein Intervall, aber eines, zu dem ich regelmäßig zurückzukehren plane. Ja, ich finde, dass die Wahrheit viel seltsamer ist als Fiktion, viel berückender und interessanter. Wir haben erst zwei Prozent der Weltmeere erforscht, aber schon sind 90 Prozent der großen Raubfische aus den Ozeanen verschwunden - wir haben sie verspeist. Vielleicht können wir mit diesen Dokumentationen das Verantwortungsbewusstsein der Leute für die Meere schärfen. Und vielleicht werden sie dann eher Menschen in öffentliche Ämter wählen, die ein Gehirn im Kopf tragen."
James Cameron zu Nachwuchsregisseuren:
"Können junge, abenteuerlustige Leute unsere neue Technologie auch bei kleineren Budgets sinnvoll einsetzen? Und das können sie. Die Arbeit mit virtuellen Szenerien wird viel einfacher – man kann einen Haufen Geld sparen, wenn man Sets nicht mehr aufwändig bauen und beleuchten muss. “Sin City“ und “300“ sind gute Beispiele: Filme mit hauptsächlich digitalen Settings, die wenig kosteten und viel einspielten. Das geht jetzt noch leichter."
James Cameron zu seinen nächsten Plänen:
"Das traditionelle Kino arbeitet mit 24 Bildern pro Sekunde, an dieses typische Flimmern haben wir uns längst gewöhnt. Mit der Umstellung auf digitale Projektion haben wir allerdings die Möglichkeit geschaffen, die Bildfrequenz zu erhöhen. Filme werden noch realistischer aussehen. Ich bin schon dabei, bestimmte Leute davon zu überzeugen, dass das der nächste Schritt sein könnte."
James Cameron zu Avatar:
"Echte Menschen und digitale Charaktere haben noch nie so perfekt zusammengespielt. Bisher musste man alle Elemente einzeln drehen, die Gestik realer Schauspieler im Computer in die Bewegungen der Figuren umwandeln, hinterher alles in einen virtuellen Schauplatz hineinkopieren. Für “Avatar“ haben wir nun eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, das alles in Echtzeit zu filmen – und auch noch in 3 D. Auf dem Monitor unseres Kamerasystems sehe ich schon beim Dreh die komplette Szenerie. Auf die Art sind unglaubliche Szenen gelungen. "
"Wir haben nicht eine einzige echte Pflanze benutzt! Viele Leute glaubten, dass wir in Neuseeland gedreht haben, weil es dort Regenwald gibt. Klar waren wir im Regenwald - zwischendurch, zur Erholung. Gedreht haben wir im Studio. Sicher liegt eine gewisse Ironie darin, dass wir die Natur in "Avatar" feiern, indem wir eine ganz und gar künstliche Natur am Computer erschaffen. Wir erweisen der Natur unseren Respekt, indem wir uns Tausende von Stunden lang an zig Computern quälen, um Pflanzen und Tiere zu erschaffen, die möglichst echt und lebendig wirken. Wir verbreiten keine "Rettet den Regenwald"-Parolen."
"Ja, das Hauptziel bei "Avatar" war es von Anfang an, die technologische Entwicklung des Kinos möglichst weit voranzutreiben. Schon bevor ich "Titanic" drehte, hatte ich über "Avatar" nachgedacht, doch die Zeit war noch nicht reif. Auch nach "Titanic" nicht. Also habe ich andere Projekte in Angriff genommen, Dokumentarfilme."
"Aber die Tatsache, dass wir gleich mehrere computeranimierte Hauptfiguren hatten sowie Hunderte von Nebenfiguren, die alle individuelle Gesichter brauchten, und alles in 3D - das stellte das Team vor eine ungeheure Aufgabe. Ich glaube aber, wir haben für den Film den richtigen Zeitpunkt erwischt."
""Avatar" erzählt davon, wie wir durch den technischen Fortschritt nicht nur die Welt um uns herum zerstören, sondern auch unsere eigene Natur verkümmern lassen. Fast jeder von uns könnte athletischer sein, aber wer den ganzen Tag am Computer sitzt, wird träge und schlaff. Unsere Lebensweise entfremdet uns unserer eigenen Natur."
"Wenn du unendlich alles konsumierst, wirst du alles zerstören, was dir wichtig ist! Die Menschheit hat 150 Jahre vom Öl der Erde gelebt. Das wird enden. Wenn wir dann keine Energie mehr haben, kommt es zur Katastrophe. Unsere Kinder werden es erleben."
Bis dann, AAA
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