Samstag, 20. Februar 2010

Porträt aus Zitaten: Quentin Tarantino

Ihr wisst wohl alle das Tarantino einer meiner absoluten Lieblingsregisseure ist, und heute ist es so weit: Ein Porträt aus Zitaten, mit dem Meister selbst!

Quentin Tarantino zum Filme machen:

"Ich könnte oder wollte ohne Filmemachen nicht leben. Und ohne Filme schon gar nicht. Gute Filme sind wie Sex. Filme zu machen ist nichts anderes als der Versuch, die guten Momente, die man beim Sex hatte, auf andere Art wiederherzustellen."

"Filmemachen hat mit Kommunikation zu tun. Jeder gute Schauspieler sucht nach dem Ende eines Takes die Augen des Regisseurs und will wissen: War ich gut? Heutzutage sind die meisten Regisseure nicht an der Seite der Schauspieler, sondern irgendwo in “Video-Ville“ - also in einem Zelt, 50 Meter entfernt bei den Monitoren. Das ist so, als ob man Pornos anschaut. Ich will beim Drehen Sex haben."

"Aber ich will auf keinen Fall zu den zahnlosen Regisseuren gehören, die eigentlich nichts mehr zu sagen haben und trotzdem einen Film nach dem anderen machen. Das wäre genauso, als wenn man nur noch mit einer Frau ins Bett ginge, weil man eben zufällig eine Schachtel Viagra auf dem Nachtisch liegen hat. Gute - nein, geile Filme zu machen, dazu gehört ganz sicher ein gesunder Sexdrive."

Quentin Tarantino zu seinen anderen Hobbys:

"Aber natürlich lebe ich auch noch ein Leben jenseits vom Film. Da reise ich in der Welt herum, besuche Freunde oder lerne Reiten. Vor zwei Jahren habe ich zum Beispiel an einer Reiter-Safari in Afrika teilgenommen. Wir sind von Botswana losgeritten und haben uns all die Giraffen, Nilpferde, Elefanten und Löwen in freier Wildbahn angesehen. Das war wirklich fantastisch. Dass ich also nur ein kompletter Nerd bin, der sonst nichts im Kopf hat außer Filme, finde ich ziemlich beleidigend."

"Wenn ich nicht arbeite, genieße ich mein Leben in vollen Zügen: Ich gehe ins Kino, reise, tanze, treffe Freunde und habe hoffentlich viel und guten Sex – und zwar richtigen."

Quentin Tarantino zu Brad Pitt:

"Bisher hatte ich nur einmal mit einem Megastar gearbeitet – mit Bruce Willis bei „Pulp Fiction“. Da Pitt nur drei Wochen Zeit hatte, ging es vor allem darum, die Dreharbeiten um ihn herum zu gestalten. Er hatte mir schließlich einen Gefallen getan. Es war wie eine Liebesaffäre mit uns. Er liebte seine Figur so stark, dass er am ganzen Set Aldo Raine blieb. Er behielt seinen Kentucky-Akzent und antwortete nur noch aus der Aldo-Perspektive, wenn er über Frauen sprach. Es war toll, quasi mit meiner eigenen Erfindung den ganzen Tag herumzuhängen."

Quentin Tarantino zur Quentin-Tarantino-Strasse:

"Ja, Mann. Das ist meine erste Straße. Und ich bin riesig stolz darauf! Ganz besonders freut mich natürlich, dass sie auf die Papst-Straße führt. "

Quentin Tarantino zu Inglourious Basterds:

"Es ist mein Nouvelle-Vague-über-Kriegsfilm-Spaghetti-Western-Edgar-Wallace-“Das dreckige Dutzend“-trifft-auf-“Die Teufelsbrigade“-Film! Und natürlich auch irgendwo ein Märchen. Ursprünglich wollte ich den Film sogar “Once upon a time in Nazi-occupied France“ nennen."

"Es begann mit meinem Wunsch, einen Film über den Zweiten Weltkrieg zu drehen. Am Anfang war da nur die Idee der „Basterds“, der jüdisch-amerikanischen Soldaten, die im besetzten Frankreich Widerstand leisten. Dann kam Shosanna dazu, die sich für den Tod ihrer Familie rächen will. Aber die Geschichte sah völlig anders aus und wurde zu groß. Ich hatte das Gegenteil des „Writer’s Block“ und konnte nicht aufhören zu schreiben! Mein Gehirn ließ sich nicht mehr ausschalten. Irgendwann dachte ich: Das ist kein Kinofilm mehr, das wird eine TV-Miniserie! Also habe ich es zur Seite gelegt. Erst 2008 kam die Zeit, das Drehbuch noch einmal hervorzuholen. Die Story war das Problem. Also erfand ich eine neue: Der Held und Schauspieler Fredrick Zoller macht einen Heldenfilm, bei dessen Premiere die Nazi-Bonzen ermordet werden sollen. "

"Eigentlich wollte ich der Geschichte treu bleiben. Ich schreibe ja während des Tages, spät abends höre ich Musik und denke darüber nach, was ich morgen schreiben will und mache mir ein paar Notizen. Ich dachte also über Hitler nach: „Was passiert am Ende? Warte! Was tue ich eigentlich? Bring ihn einfach um!“ Und ich schrieb in mein Notizbuch: „Verdammte Scheiße, kill ihn!“ Der Grund war, dass meine Figuren ihren Anteil an der Geschichte ja gar nicht kennen. Sie wissen nicht, dass Hitler überlebt. Es wäre dumm, ihnen etwas aufzudrücken."

"Mein Ziel war: Meine Charaktere verändern den Ausgang des Zweiten Weltkriegs. Das ist nicht geschehen, weil sie in Wirklichkeit nie existiert haben. Aber hätte es sie gegeben, wären die Ereignisse des Films extrem plausibel. Wenn Fredrick Zoller gelebt und so gehandelt hätte, wäre ein Film über ihn gedreht worden. Wenn er wie Daniel Brühl ausgesehen und seinen Charme gehabt hätte, hätte es diese Filmpremiere gegeben!"

"Der Film erzählt natürlich von der Macht des Kinos. Das ist keine Metapher: 35mm-Filmaterial aus Nitrat bringt die Nazigrößen um - nicht nur Dynamit, sondern Film! Mir ging es nur darum, es plausibel darzustellen. Hitler ist nach der Einnahme von Frankreich ja nie wieder dort gewesen. Nach Stalingrad ist er kaum noch aus dem Haus gegangen und wurde Einsiedler. Anders als Goebbels, der den Leuten Hoffnung geben wollte. Aber mit dem Krieg an zwei Fronten und den Alliierten am Strand in Frankreich ist es möglich, dass er zur Premiere dieses Films in Paris gegangen wäre!"

















Bis dann, AAA

Kommentare:

  1. wann sagt endlich mal jemand, dass dieses first gehabe einfach nur fake und gay ist!!!

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  2. FIRST,
    ach verdammt!!!

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  3. because i´m doin´your mom!

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  4. aber jetzt mal ehrlich, wirklich suoer wieder einmal!
    UNBEDINGT mehr davon!!!

    triple A for president,
    bussi, that guy with the glasses and the beard

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  5. Motte du Spammaschine XD

    Ich hab mir schon gedacht-"hey, 6 Kommentare, voll cool", und dann kommen wieder irgendwelche RWJ Witze XD

    Aber ja, ich muss echt mehr von denen machen, kommt gut an und ist lustig zu machen, richtig anstrengend war nur das Zappa Porträt, da ich hier die Ziate aus meinem Buch abschreiben musste -.-

    Bis dann, AAA, and im doin your Mom too!

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  6. scheiße, woran hast du mich erkannt?

    bitte ein that guy with the glasses portrait!!!
    bussi

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  7. spam ist 3dimensionaler schinken^^
    lg.walta

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  8. ich würde eher sagen spam isst dreidimensionalen schinken!

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